Diesen Juli hat in einem kleinen Dorf in Niederösterreich etwas Ungewöhnliches stattgefunden: 32 Jugendliche aus Österreich, Ungarn, Israel und Palästina haben sich gemeinsam mit 16 Erwachsenen, darunter Psychologen, Gruppenkoordinatoren und Künstlern zusammengefunden, um über Frieden und Konflikte zu diskutieren. Nicht nur diese oft emotionalen und spannungsgeladenen Diskussionen (die Large Groups) fanden dort statt, auch Kulturabende jeder Nation, Rhythmus- und Kunstworkshops sowie Anstöße zum Erforschen der eigenen Identität gab es. Dieses Projekt wurde 2004von der jüdisch-österreichischen Psychotherapeutin Evelyn Böhmer-Laufer und ihrem Mann ins Leben gerufen und fand nun zum 11. Mal statt. Im Folgenden berichte ich als Teilnehmerin über meine Erfahrungen im Peacecamp.

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Something extraordinary happened this July in a small village in Lower Austria: 32 teenagers from Austria, Hungary, Israel and Palestine came together with 16 adult psychologists, coordinators and artists to discuss matters of peace and conflict. Not only these often emotional discussions (the Large Groups) took place, there were also Culture Evenings to represent each nation, rhythm and art workshops, as well as self-exploration sessions to define one’s identity.

wm-2014-brasilienSo kurzweilig und begeisternd die WM sein kann, mit allen Höhen und viel mehr Tiefen, wie krachende Fouls, Fehlentscheidungen der Schiris, Pech der "Kleinen", lässt es den Fan (die Fanin?) nicht kalt, wenn er/ sie liest, dass ein Geldregen von je 15 Mio Euro auf die Halbfinalisten herunterprasselt.
Die Finalisten erhalten 25 Mio. Die werden dann teilweise an die hungerleidenden Spieler weiter gegeben. Das sind allerdings eher Peanuts für diverse Fußballprofis. Wenn man bedenkt, was für Unsummen eingenommen, hin-und hergeschoben, losgetreten und Profittore damit geschossen werden, kann sich unsereins nur sprachlos vor Ärger am Hinterkopf kratzen und sich kopfschüttelnd überlegen, was man alles mit dem Haufen Geld veranstalten könnte jenseits der Stadien.
Zum Beispiel im Gastgeberland. (Wo bleibt die Revolution??). Es drängt sich der Eindruck auf, dass die aufgeblasenen FIFA-Geldsäcke von allen guten Geistern verlassen sind angesichts der perversen Summen, Mauscheleien und Skandale. (Können Summen pervers sein? Ja, können sie. Daher nennt man sie Unsummen)

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In einem lokalen Radiosender sagte der uruguayische Präsident „ José Mujica“auf die Frage zu der Lage in Syrien:

Die einzige zulässige Bombardierung sei mit Trockenmilch, Keksen und Essen, nicht Waffen oder Bomben.“ 

Krieg ist wie ein Versuch, ein Feuer mit Kraftstoff zu löschen, sagte der Präsident. Krieg sei nicht, mit noch mehr Krieg, auch wenn es ein sogenannter „gerechter Krieg“ ist, zu bekämpfen. Es führe nur zu endlosen Konflikten, Wut und Widerstand in der Bevölkerung.

2Wir schreiben jetzt das Jahr 2013, genau den 31. August 2013. Wir richten heute mal nicht unser Auge auf die EU Politik, wo wir von Wahlen, “Wirtschaftskrisen“, Prism und Tempora verfolgt werden, sondern nach Syrien. Wo wirkliche Verfolgung auf dem Tagesplan steht, und tagtäglich Menschen aus dem Leben gerissen werden. “Angespannt“ ist die Lage schon länger, doch jetzt soll es einen Giftgasanschlag gegeben haben.

Obwohl die UNO-Experten noch alles auswerten müssen und dabei bis zu vierzehn Tage verstreichen können, sind sich schon einige Länder wie Frankreich, Großbritannien und die USA einig, dass Baschar al-Assad für den Anschlag verantwortlich ist. Das Assad Regime streitet diese Vorwürfe vehement ab und verweist auf die Rebellen.