Ken Cook, eine von 18 Persönlichkeiten, die der Künstler Christoph in sich hat, gab ein Interview zu dem Thema „Umgang mit Schizophrenie“.

 

Nach dem großem Schock auf die Attestierung der Krankheit hin fiel er erst mal in ein schwarzes, tiefes Loch. Aus diesem begann er sich herauszuarbeiten, indem er versuchte, dieser Krankheit auch Positives abzugewinnen.

 

Um mit seinen diversen Persönlichkeiten auch in der reellen Welt leben zu können, gab er ihnen Namen wie z.B. „Jeff Jefferson, „Ed Polyester“, …. oder auch „Ken Cook“. Diese benützt er, um seine Vielseitigkeit ausleben zu können.

Da er als Christoph für manches nicht den Mut hat, schickt er zuweilen nach Vorbild der Indianer zuerst den Krieger in sich im Traum los, um die Lage zu sondieren, um dann als reelle Person die Situation zu bewältigen. Aber nie, ohne den Kontakt zu seiner eigentlichen Person Christoph zu verlieren.

michael lang pngEingetreten in die Hallen

Die immer unerkannten

Entfernst du dich von dir selbst

Bis der Abstand unermeßlich

Und wendest dich um zum Duell

Zwischen dem Hell und dem Dunkel

In dir

Um dich

Und immer.


(Auszug aus: Erste Gedichte entstanden in den Jahren 1969 - 1972)

 

Anlässlich der Ausstellung „back from universe“ des Innsbrucker Malers „Michael Lang“ spielte Soed broed, Songs aus seinem Buch „Lyrische Lazi Trilette in 4 Bänden“ auf dessen Finissage im Kooio in Innsbruck.

Der 1954 geborene Maler, der an der Hochschule für angewandte Kunst Wien bei Prof. Oberhuber sein Handwerk erlernte, zog es nach dem Studium erst mal in die Welt. Nebst Reisen nach Indien und Nepal bereiste er auch viele Europäische Länder.

Seine Bilder entstehen spontan und mit großer Geschwindigkeit. Erst wenn er den Pinsel ansetzt, weiß er, was entstehen wird: Kopf oder Akt, Patti Smith, ein Engel, ein Buddha oder eine Blume. Der Bildaufbau ist spontan, die Komposition entsteht während Sekunden. Seine

FrauWolleDie Tiroler Märchen und Geschichten Erzählerin Karin Tscholl verzaubert und bewegt schon seit über 20zig Jahren ihr Publikum mit Erzählungen aus aller Herren Ländern. Oft erzählt sie Geschichten die von Krieg, Frieden und Ungleichheit handeln.

Meistens sind die Zuhörer erstaunt über den Ausgang der Geschichten, da die Erzählungen am Ende alle durch eine tiefe Weisheit zu Frieden und Harmonie führen.
Die Helden in den Erzählungen sind oft Figuren die es anders machen als die Anderen. Der "HELD" handelt so, wie er es für richtig erachtet, er hört auf seine innere Stimme und  nicht auf das alt Eingessene und stur Überlieferte.
Auf diese weise werden oft alte Feindschaften die schon seit Generationen herrschen durch ihn sanft und klug gelöst.

Über die Wahl ihrer Märchen widmet Frau Wolle sich aktuellen Themen, wie Krieg, Vertreibung und Fremdenfeindlichkeit. Mit ihrem Erzählprojekt „Ohren Durst“ finanziert sie in Burkina Faso den Bau von Brunnen in Dörfern. Wenn sie unter dem Titel "OHRENDURST" Geschichten vom Durst erzählt, wird jedes mal ein Teil ihres Honorars gespendet und außerdem werden Spenden der Zuhörer gesammelt.

 

Der ausgebildete Bildhauer Simon Handle ist Multiinstrumentalist, Komponist und Künstler.
In seinen malerischen Arbeiten steht der menschliche Körper - dessen Ausdruck wie die Erscheinung - im Mittelpunkt.

Musikalisch verwendet Simon Handle verschiedenste Stilmittel und Elemente. Bis jetzt ausschließlich in Bandprojekten tätig, hat er nun im STIEGENHAUS in Innsbruck www.stiegenhausmusik.info sein erstes Soloprojekt vorgestellt.

  • Alleine
  • Gedicht-ohne-Ursprung
  • Im_Traum
  • Josephine-schlaeft
  • Nur-Mut
  • Verlust


Als Gitarrist von Blues und Punk inspiriert, spielt der Musiker Rock- und Popmusik, wie sie eigentlich sein sollte, und scheut sich nicht, musikalischen Klischees Ausdruck zu verleihen.

Simon Handle beherrscht sein Handwerk. Beeindruckend ist der forcierte emotionale Ausdruck, welcher sowohl seine bildnerische wie auch musikalische Arbeit bestimmt und Zuhörer wie Betrachterinnen sofort in den Bann schlägt.