michael lang pngEingetreten in die Hallen

Die immer unerkannten

Entfernst du dich von dir selbst

Bis der Abstand unermeßlich

Und wendest dich um zum Duell

Zwischen dem Hell und dem Dunkel

In dir

Um dich

Und immer.


(Auszug aus: Erste Gedichte entstanden in den Jahren 1969 - 1972)

 

Anlässlich der Ausstellung „back from universe“ des Innsbrucker Malers „Michael Lang“ spielte Soed broed, Songs aus seinem Buch „Lyrische Lazi Trilette in 4 Bänden“ auf dessen Finissage im Kooio in Innsbruck.

Der 1954 geborene Maler, der an der Hochschule für angewandte Kunst Wien bei Prof. Oberhuber sein Handwerk erlernte, zog es nach dem Studium erst mal in die Welt. Nebst Reisen nach Indien und Nepal bereiste er auch viele Europäische Länder.

Seine Bilder entstehen spontan und mit großer Geschwindigkeit. Erst wenn er den Pinsel ansetzt, weiß er, was entstehen wird: Kopf oder Akt, Patti Smith, ein Engel, ein Buddha oder eine Blume. Der Bildaufbau ist spontan, die Komposition entsteht während Sekunden. Seine

Technik vergleicht der Autodidakt mit dem Phasentrick im Film. Es beginnt mit einer Linie, Tupfer, die im Lauf des Malprozesses kombiniert werden und je nach Stadium am Ende in eine auf den ersten Blick ziemlich wilde, verdichtete oder lyrische Form münden, oder im ersten Stadium verharren.

Das tragische der Künstler ist ja, "dass sie eine so hohe Achtung vor dem Leben haben (müssen), dass sie niemanden töten können."

Er ist der Dichter und Visionär ("jeder Österreicher sollte seine Staatsbürgerschaft zurücklegen". "Die Künstler sollten die Galerien bestreiken").

Ein lang gehegter Wunsch von ihm ist, den Urmeter einmal in eine Kreisform zu biegen.

Biographie