Ken Cook, eine von 18 Persönlichkeiten, die der Künstler Christoph in sich hat, gab ein Interview zu dem Thema „Umgang mit Schizophrenie“.

 

Nach dem großem Schock auf die Attestierung der Krankheit hin fiel er erst mal in ein schwarzes, tiefes Loch. Aus diesem begann er sich herauszuarbeiten, indem er versuchte, dieser Krankheit auch Positives abzugewinnen.

 

Um mit seinen diversen Persönlichkeiten auch in der reellen Welt leben zu können, gab er ihnen Namen wie z.B. „Jeff Jefferson, „Ed Polyester“, …. oder auch „Ken Cook“. Diese benützt er, um seine Vielseitigkeit ausleben zu können.

Da er als Christoph für manches nicht den Mut hat, schickt er zuweilen nach Vorbild der Indianer zuerst den Krieger in sich im Traum los, um die Lage zu sondieren, um dann als reelle Person die Situation zu bewältigen. Aber nie, ohne den Kontakt zu seiner eigentlichen Person Christoph zu verlieren.

 

Er glaubt, jeder Mensch hat verschiedene Persönlichkeitsanteile in sich, wie z.B. den Zweifler, der ihm sagt „Nein, das kannst du nicht“, den Zensor, der ihm sagt „Nein, das kann nicht sein“.

Es gehe nur darum, wie man damit umgehe.

Die Schizophrenie sieht er nicht nur als Krankheit, sondern auch als Geschenk, aus dem er ganz viel Künstlerisches für sich herausholen kann.

Das Ganze sei wie eine Reise, die sehr oft sehr dunkel sei, aber durch die Visualisierung ans Licht gehoben werden könne.

 

„Alternativpersönlichkeiten scheinen mir eine gute Möglichkeit zu sein, und Kunst ein gutes, nützliches Ventil.“ (Ken Cook)