waffenverbotNicht nur Deutschland schickt Waffen, Munition und Panzerabwehrraketen im Wert von 70 Millionen Euro in den Irak. Auch die USA, Frankreich ind Großbritannien beteiligen sich kräftig daran. Kurdische Milizen, -wohlgemerkt nicht die PKK!- sollen damit ausgerüstet werden im Kampf gegen die IS. Leider kann jede Waffe innerhalb kürzester Zeit potentiell allen kämpfenden Truppen aller Seiten in die Hände fallen. Dann geht der Schuss nach hinten los. Man kann den Verbleib der Waffen nicht kontrollieren. Militärische Interventionen des Westens haben in den vergangegen Jahren eher Schaden angerichtet als geholfen, welchen zu vermeiden. Einmischung in andere Angelegenheiten ist immer eine heikle Sache und grenzt oft an Schweinerei. Zumindest freut sich Deutschlands Rüstungsindustrie, die drittgrößte der Welt. Außerdem machen sich Merkel und Konsorten die Hände nicht schmutzig, aber die Zeiten, sie in Unschuld zu waschen, waren kurz und sind endgültig vorbei.

Sylvia Dürr

Le Pens und Straches Kohorten sind dabei, Pandoras Büchse zu öffnen. Bald haben sie es geschafft und die giftbraune Schlange schlüpft aus ihrem blauen Ei. The latest news vermelden, dass die New Austrian Fascho Party (NAFP = FPÖ) just nach Meinungsumfragen die Nase vorn haben. Das hieße:

Strache for President!

Auch wetzt er jetzt schon, ein Jahr vor der Gemeinderatswahl in Vienna, die populistischen Messer und geht Menschenfischen und Rattenfangen.  Bürgermeister will er werden. Dazu hat er ein bisschen Kreide fressen müssen. Sein Ziehvater im Geiste, Jean-Marie Le Pen, lässt immer noch ungestraft die Sau raus, indem er meint, dass "das Problem der vielen Schwarzen in Afrika vom Ebola-Virus gelöst werde, und dass Juden sich als Ofenladung eigneten".

montagsdemo-friedensmahnwache in innsbruckAm 19.05.2014 wurde in Innsbruck die erste Montagsdemo – Friedensmahnwache – abgehalten.
Dazu kam Florian Müller aus Deutschland, der den Anwesenden die Entstehung der Montagsdemos in Deutschland in der Endphase der DDR in den Jahren 1989 – 1990 von Leipzig ausgehend erörterte. Unter dem Motto „wir sind das Volk“ gingen damals 100.000e Menschen auf die Straßen. Das Ziel der Menschen war eine friedliche demokratische Neuordnung. Auch 2014 spielt der deutsche Osten wieder eine bedeutsame Rolle im Kontext der aktuellen Friedensbewegungen. Seit dem 24. März 2014 versammeln sich die Bürger in Berlin wieder für Frieden auf der Welt.
Dank des guten Wetters waren geschätzte 150 – 180 Besucher/Zuseher gekommen.

Schwerpunkt der Veranstaltung war „Frieden in der Ukraine“. Besorgt zeigten sich die Menschen über die Kriegstreiberei, die im Westen betrieben wird.

Durch die schlechte Tonqualität war der Sprecher aus Deutschland leider nur sehr schwer zu verstehen. Der Veranstaltungsredner Matthias aus dem Tiroler Unterland teilte den Anwesenden die Orte mit, an denen bereits Montagsdemos stattfinden. 96 in ganz Europa, und in Österreich unter anderem in Imst, Salzburg, Klagenfurt, Graz, Dornbirn und Linz.
Musikalisch unterstützt wurde die Demo durch die Innsbrucker Statt Band, was in gute Laune versetzte, und es wurde getanzt. (zu sehen im zweiten Teil auf Youtube)

Danach sprach Fabio. Man müsse den Frieden zuerst im eigenen Land herstellen, unter dem Motto „mir und meine Freind geht’s gut, wichtig ist, das man tanzen kann und mit dem zufrieden ist, was man hat... dass man tanzen kann, egal, ob 100 oder 1000 Leute zuschauen“ dann, erst dann kann man Frieden in der ganzen Welt machen.


Obwohl er kürzlich auf der Alm von einem Blitz getroffen wurde, ohne dass ihm etwas passiert sei,

martin_ehrenhauserDer Spitzenkandidat für die Europawahl am 25.05.2014,
Martin Ehrenhauser von der Wahlallianz „ EUROPA anders“, welche zwischen der KPÖ, der Piratenpartei Österreichs, dem Wandel und Unabhängigen geschlossen wurde, informierte nach einer kurzen Vorstellung seiner Person zum Thema Lobbyismus, Korruption und Einflussnahme internationaler Konzerne in die europäische Politik.
Auch gewährte er Einblick in die Arbeitsweise im EU–Parlament, das er im Großen und Ganzen als gut empfindet, nicht ohne auf Schwächen hinzuweisen. Wie z.B. Transparenz und Unabhängigkeit der Politik, welche er im EU-Parlament nicht sehen kann. Er fordert unabhängiges Expertenwissen und ein Lobbyregister, um zu erfahren, wer die Firmen im Hintergrund sind, und wie die Finanzierungen stattfinden.


Zu Stärke und den Schwerpunkten der Wahlallianz fand Martin Ehrenhauser, dass endlich Schluss sein müsste mit der unfairen Verteilung der Ressourcen nicht nur in Österreich und der EU, sondern auf der ganzen Welt. „ Es kann nicht sein, dass die 300 reichsten Personen auf der Welt genauso viel Kapital haben wie die 3 Milliarden ärmsten Menschen auf dieser Welt.“ „Es muss Schluss sein mit den Bankenrettungen auf Kosten des Allgemeinwohls.“ Das Wahlbündnis will nach vorne gehen, um zu modernisieren und um einen Fortschritt in Europa zu erreichen, im Gegensatz zu den rechten Parteien, die sich immer noch fürchten, dass das Abendland untergehen könne.