montagsdemo-friedensmahnwache in innsbruckAm 19.05.2014 wurde in Innsbruck die erste Montagsdemo – Friedensmahnwache – abgehalten.
Dazu kam Florian Müller aus Deutschland, der den Anwesenden die Entstehung der Montagsdemos in Deutschland in der Endphase der DDR in den Jahren 1989 – 1990 von Leipzig ausgehend erörterte. Unter dem Motto „wir sind das Volk“ gingen damals 100.000e Menschen auf die Straßen. Das Ziel der Menschen war eine friedliche demokratische Neuordnung. Auch 2014 spielt der deutsche Osten wieder eine bedeutsame Rolle im Kontext der aktuellen Friedensbewegungen. Seit dem 24. März 2014 versammeln sich die Bürger in Berlin wieder für Frieden auf der Welt.
Dank des guten Wetters waren geschätzte 150 – 180 Besucher/Zuseher gekommen.

Schwerpunkt der Veranstaltung war „Frieden in der Ukraine“. Besorgt zeigten sich die Menschen über die Kriegstreiberei, die im Westen betrieben wird.

Durch die schlechte Tonqualität war der Sprecher aus Deutschland leider nur sehr schwer zu verstehen. Der Veranstaltungsredner Matthias aus dem Tiroler Unterland teilte den Anwesenden die Orte mit, an denen bereits Montagsdemos stattfinden. 96 in ganz Europa, und in Österreich unter anderem in Imst, Salzburg, Klagenfurt, Graz, Dornbirn und Linz.
Musikalisch unterstützt wurde die Demo durch die Innsbrucker Statt Band, was in gute Laune versetzte, und es wurde getanzt. (zu sehen im zweiten Teil auf Youtube)

Danach sprach Fabio. Man müsse den Frieden zuerst im eigenen Land herstellen, unter dem Motto „mir und meine Freind geht’s gut, wichtig ist, das man tanzen kann und mit dem zufrieden ist, was man hat... dass man tanzen kann, egal, ob 100 oder 1000 Leute zuschauen“ dann, erst dann kann man Frieden in der ganzen Welt machen.


Obwohl er kürzlich auf der Alm von einem Blitz getroffen wurde, ohne dass ihm etwas passiert sei,

sei er froh, dass er noch am Leben und im Kreise seiner Freunde weilen könne. Die Ankunft zurück in die zivilisierte Welt sei für ihn wie ein Schock gewesen. Was ist passiert in der USA, was in der Ukraine? Wie viele Kinder sind in der Zwischenzeit verhungert? Er fühle sich schlecht dabei und er fühle sich schuldig. Auf Grund des Lebensstils bei uns verhungern irgendwo auf der Welt Kinder, weil wir im Überfluss leben.
Am besten ist es wohl, sich die Videos anzuschauen (Anmerk. der Red.).

Autor: E. G. Koder