waffenverbotNicht nur Deutschland schickt Waffen, Munition und Panzerabwehrraketen im Wert von 70 Millionen Euro in den Irak. Auch die USA, Frankreich ind Großbritannien beteiligen sich kräftig daran. Kurdische Milizen, -wohlgemerkt nicht die PKK!- sollen damit ausgerüstet werden im Kampf gegen die IS. Leider kann jede Waffe innerhalb kürzester Zeit potentiell allen kämpfenden Truppen aller Seiten in die Hände fallen. Dann geht der Schuss nach hinten los. Man kann den Verbleib der Waffen nicht kontrollieren. Militärische Interventionen des Westens haben in den vergangegen Jahren eher Schaden angerichtet als geholfen, welchen zu vermeiden. Einmischung in andere Angelegenheiten ist immer eine heikle Sache und grenzt oft an Schweinerei. Zumindest freut sich Deutschlands Rüstungsindustrie, die drittgrößte der Welt. Außerdem machen sich Merkel und Konsorten die Hände nicht schmutzig, aber die Zeiten, sie in Unschuld zu waschen, waren kurz und sind endgültig vorbei.

Sylvia Dürr