Frau Jayati Ghosh, Professorin an der renommierten Jawaharlal Nehru University in Neu Delhi sprach anlässlich des Alternativgipfels im Innsbrucker Treibhaus zum Thema: „Global Power, Global Alternatives“.

Die Bilderberger und die globalen Auswirkungen dieser jährlichen Treffen: Die Krise in Griechenland sei nicht nur für Europa ein Problem und würde im europäischen Ausland sehr interessiert beobachtet. Das Freihandelsabkommen, TTIP sei ein Schwachsinn und brächte die Menschen der europäischen und den Vereinigten Staaten in große Schwierigkeiten. Auch Menschen in den USA seien gegen dieses Abkommen und würden dagegen demonstrieren. Aber letztendlich würden sie darauf hoffen, dass die Europäer dieses Abkommen stoppen. Abzusehen sei in Folge, dass diese Abkommen auch auf andere Teile unserer Erde angewandt werden. Große Gefahr für die Menschen ginge auch von der WTO (Welthandelsorganisation) aus. Frau Jayati Ghosh brachte das an einigen Beispielen von Indien und Ecuador zum Ausdruck..

Die Mächtigen dieser Erde wüssten, dass sie Gewalt und Unruhen verursachten und seien deswegen daran interessiert, großen Einfluss auf den weltweiten Handel, die Politik, Gerichte und das Militär zu bekommen.

Die Bilderberger und G7 würden der Welt ein Wirtschaftsmodell auferlegen, das auch die sogenannte Dritte Welt zu erfüllen habe. Sie forderte die Zuhörer auf, an alternativen Wirtschaftssystemen zu arbeiten und vor allem das „PiP“ (englisch percentage in point, auch: price interest point) als ultimatives Ziel abzulehnen.