obsteigDurch das hohe Verkehrsaufkommen und mangelnde Unterstützung von Seiten der Politik sehen sich viele Obsteiger genötigt, ihre Geschicke selbst in die Hände zu nehmen.
Also formierten sie sich in einer Bürgerbewegung und wollen so durch verschiedene Aktionen auf ihr Dorf und die quer hindurch rollende Verkehrslawine hinweisen.ein_dorf_wehrt_sich

Jährlich nimmt der Verkehr zu und der Bau des versprochenen Umfahrungstunnels wurde gestoppt. Stattdessen wird eine Untertunnelung des Fernpasses geplant, was wiederum den an der B179 liegenden Dörfern noch mehr Verkehr bringen wird. Viele Fahrer schreckt der Fernpass noch ab, zumal er für die großen LKW und auch Reisebusse nur sehr mühsam zu bewältigen ist. Kommt aber der Tunnel unter den Pass hindurch, so wird die Strecke von Füssen nach Innsbruck noch attraktiver für Fuhrunternehmer, da die gesamte Strecke mautfrei ist und bleibt.aktion-eu_ei
Als erste Aktion hat die Obsteiger Bürgerbewegung mit der zum Osterfest passenden Aktion „Transit-TyrannEI“ auf den sinnlosen und absurden Transitverkehr hingewiesen. Eier wurden in Obsteig gekauft, dort auch gekocht, dann fuhr man sie mit einem Traktor mit zehn km/h nach Nasserreith, um sie dort zu färben. Zurück ging es weiter nach Mieming, wo die Eier geschält wurden, um dann zum Verzehr wieder nach Obsteig transportiert zu werden.

02_astrid_meyer_bildungscampus_moosburgWir alle wissen es, wir müssen nur den Blick heben und uns anschauen, wo wir gerade arbeiten. Die Umgebung, in der man lebt, arbeitet und nachdenkt, sie wirkt nachhaltig auf uns. Das Ambiente bestimmt stets mit, wie gut wir lernen oder arbeiten können.

 

 

In Moosburg, einer Kärntner Marktgemeinde unweit von Klagenfurt, haben der Architekt Rolland Gruber und sein Büro “nonconform”, 2009 begonnen, den Kindergarten zu erweitern. Inmitten des verbauten Areals wurde ein Neubau aus Holz errichtet. Mit lokalen Handwerksbetrieben, wie der Zimmerei, wurden lokale Gruppenräume, möglichst neutral mit möglichst großen Fenstern ausgestattet, damit die Kinder auch einen Bezug zur Natur bekommen.

Der Moosburger Kindergartenausbau erhielt 2011 den Kärntner Holzbaupreis.  Ein nachhaltiges Bauprojekt, das in der 4500 Einwohner zählenden Gemeinde noch viele Steine ins Rollen gebracht hat.
Im Jahre 2008 waren nur 85 Kinderbetreuungsplätze vorhanden, durch die Erweiterungen stehen mittlerweile mehr als 250 zur Verfügung. Die steigende Nachfrage war auch der Anstoß, über einen neuen Bildungscampus nachzudenken, erzählt Roland Gruber.

monsantoCa. 250 Personen demonstrierten vergangenen Samstag, den 12.10.2013, in Innsbruck gegen den Saatgut-Konzern Monsanto.
Die Demonstranten machten darauf aufmerksam, dass durch die herrschende Umweltpolitik weltweit immer mehr genmanipulierte Lebensmittel in den Regealen der Supermärkte zu finden sind.

Die Verbraucher wissen oft nicht, dass sie genmanipulierte Lebensmittel zu sich nehmen, zumal oft falsche Informationen über genmanipulierte Lebensmittel und  Saatgut, nicht nur vom Produzenten, sondern auch von den zuständigen Gesundheitsministerien, verbreitet und als unbedenklich herabgestuft werden.

Dadurch, dass in manchen Ländern ganze Landstriche durch Pestizide von Monsanto vergiftet werden, das Grundwasser verseucht, und die Ackerböden in fruchtlose Wüsten verwandelt werden, wird die dort ansäßige Landbevölkerung jeglicher Grundlange einer Existenz beraubt.
Neben den gesundheitlichen Folgen für die Menschen, führt die dadurch entstehende Verarmung zu sozialen Unruhen.

brennesselBei Strafe von – man höre und staune – 75.000 Euro, gibt es in Frankreich ein Anwendungsverbot und ein Weitergabe Verbot von Informationen der Brennnessel. “Das heisst ein düngen und giessen der Gartenpflanzen mit natürlichen Stoffen ist verboten, die Ausbringung von Pestiziden ist jedoch erlaubt.”  “Seit September 2002 ist der Verkauf von Brennnesseljauche in Frankreich verboten. Und seit dem ersten Juli 2006 verbietet ein Gesetz, staatlich nicht genehmigte Pflanzenextrakte,