kostnix_innsbruckIm Mai 2007 eröffnete in der Innsbrucker Höttingergasse der KostniX Laden.
Seit diesen Zeitpunkt ist viel geschehen. Zwar plagen das Projekt immer wieder massive Geldnöte, da es doch die Miet-, Strom- und Heizkosten zu bezahlen gilt, aber es gibt auch viel Zuspruch aus allen Schichten der Bevölkerung, die den KostniXLaden sehr positiv bewertet, weil dieser ganz ohne Geld Waren an die Menschen bringen will.
Die Idee ist einfach: Menschen, die Sachen nicht mehr benötigen, bringen diese in den Laden, und andere Menschen, die diese Dinge brauchen, können sie kostenlos mitnehmen.
Der Organisator Hannes Sucher versteht den Laden aber nicht als sosziales Projekt, sondern eher als politisches, in dem er ein Umdenken von einer kapitalistischen in eine solidarische Gesellschaft erreichen will.
Er möchte aufzeigen, dass es auch ohne Gegenleistung gehen kann.
Mit Kostnix will er ein kleines Zeichen setzen und möglicherweise einen Stein ins
Rollen bringen, um etws in der Gesellschaft zu verändern..


Unterstützt wird er dabei von Menschen, die in ihrer Freizeit die Leute betreuen, die in den Laden kommen.
Laut Laurin (einem der Mitarbeiter) wundern sich viele der Besucher, dass

sie nichts zu bezahlen haben, wenn sie etwas mitnehmen dürfen, aber sich freuen, dass sie endlich mal etwas geschenkt bekommen.
Jeder Besucher (die Menschen, die in den Laden kommen, werden nicht als Kunden gesehen), darf sich drei Sachen mitnehmen. Flohmarktverkäufer, die die Waren dann später am Flohmarkt verkaufen, sind natürlich nicht willkommen.

 

Autor:
E. G. Koder