Vor 15 Jahren wurde der 22. September als autofreier Tag eingeführt. Nette Idee.
In Wien gabs heuer Rasen am Ring, dh. dort waren keine Raser unterwegs, sondern Rasen wurde ausgerollt. Auch in Innsbruck bemühte man sich mit allerlei tüteltü. Aber nichtmal die Öffis und Stadtradl waren an diesem Tag gratis. Auch sonst war in Innsbruck nicht viel an frischem Lüfterl -außer dem Föhn- zu spüren.

Der (Südring-)Verkehr rollte den ganzen Tag munter weiter. Der autofreie Tag hat eben nur Symbolwert. Mehr ist nicht. Ein trauriges Witzerl angesichts der Tatsache, dass -nicht nur im Inntal, sondern nach wie vor weltweit-, der CO2-Ausstoß weiter anwächst. Jeder Depp weiß, dass dem Klimawandel erheblich mehr entgegen stehen muss als schöne Worte, nette Aktionen und ein bisserl Umweltbewusstsein an einem Tag. Die restlichen 364 Tage darf weiter rumgesaut werden, als wär nix?!

Sylvia Dürr