monsantoCa. 250 Personen demonstrierten vergangenen Samstag, den 12.10.2013, in Innsbruck gegen den Saatgut-Konzern Monsanto.
Die Demonstranten machten darauf aufmerksam, dass durch die herrschende Umweltpolitik weltweit immer mehr genmanipulierte Lebensmittel in den Regealen der Supermärkte zu finden sind.

Die Verbraucher wissen oft nicht, dass sie genmanipulierte Lebensmittel zu sich nehmen, zumal oft falsche Informationen über genmanipulierte Lebensmittel und  Saatgut, nicht nur vom Produzenten, sondern auch von den zuständigen Gesundheitsministerien, verbreitet und als unbedenklich herabgestuft werden.

Dadurch, dass in manchen Ländern ganze Landstriche durch Pestizide von Monsanto vergiftet werden, das Grundwasser verseucht, und die Ackerböden in fruchtlose Wüsten verwandelt werden, wird die dort ansäßige Landbevölkerung jeglicher Grundlange einer Existenz beraubt.
Neben den gesundheitlichen Folgen für die Menschen, führt die dadurch entstehende Verarmung zu sozialen Unruhen.

Die Interessensgemeinschaft von Monsanto ist groß: Auch Bill Gates, bekanntgeworden durch Microsoft, hat sich Anteile an Monsanto erkauft und rührt in Afrika die Werbetrommel für genmanipuliertes Saatgut, wohl über die Langzeitwirkungen dieser sehr bedenklichen Produkte wissend.
Die Landwirte werden von Monsanto durch Knebelverträge in eine Abhängigkeit gezwungen.

Die Selbstmorde, die durch diese Umstände erfolgen, scheinen in keiner Statistik auf.

Der Gipfel ist wohl, dass Dr. Fraley von Monsanto den "Nobelpreis für Landwirtschaft" am 17.Oktober erhalten hat.

Es war ein schöner Tag in Innsbruck, und die Demonstration verlief friedlich.